Baby-Erstausstattung aus Merinowolle: Wickel-Bodys, Leggings, Strampler, Erstlingsmützchen, Fäustlinge, Booties, Cardigan und Decke in Beige-Melange, Rosa, Hellblau und Off-White

Baby-Erstausstattung: Checkliste für die ersten Wochen

Wenn du zum ersten Mal vor einer Erstausstattungsliste sitzt, ist das erstmal überwältigend. Die Listen im Internet sind lang, jeder empfiehlt etwas anderes, und am Ende hast du einen Schrank voller Sachen, von denen dein Baby die Hälfte nie trägt.

Ich habe das mit zwei Kindern auch durch und beim zweiten deutlich weniger gekauft als beim ersten. Deshalb hier die Liste, die ich heute jeder schwangeren Freundin gebe.

Warum ich auf Wolle und Wolle/Seide setze

Die meisten Basics für die erste Zeit gibt es in Baumwolle oder in Wolle beziehungsweise Wolle/Seide. Ich greife fast immer zu Letzterem, und das hat einen einfachen Grund: Wolle gleicht Temperaturen aus. Sie wärmt, wenn es kühl ist, und staut die Wärme nicht, wenn es warm wird. Dein Baby friert also nicht so schnell, überhitzt aber auch nicht.

Neugeborene können ihre Körpertemperatur in den ersten Wochen noch nicht selbst regulieren, deshalb macht genau das so einen Unterschied. Dazu kommt: Wolle nimmt Feuchtigkeit auf, ohne sich klamm anzufühlen, und sie riecht kaum. Der Seidenanteil macht das Ganze weich genug für die empfindliche Neugeborenenhaut und gibt den Teilen einen leichten Glanz.

Praktischer Nebeneffekt für dich: Wollsachen müssen viel seltener in die Waschmaschine als Baumwolle. Meistens reicht Lüften.

Die Checkliste

5–7 Wickel-Bodys

Mein absolutes Essential. Wickel-Bodys werden vorne übereinandergelegt und geknöpft oder gebunden, du musst also nichts über den Kopf ziehen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber in den ersten Wochen Gold wert. Viele Neugeborene mögen es überhaupt nicht, wenn ihnen etwas über das Gesicht gezogen wird, und der Nabelschnurrest ist dabei auch im Weg.

Warum fünf bis sieben? In den ersten Wochen geht deutlich mehr daneben, als du denkst. Ein Body pro Tag ist die Untergrenze, an manchen Tagen brauchst du drei.

2–3 weiche Strampler oder Einteiler

Für tagsüber und für die Nacht. Ich mag Modelle mit offenem Fuß, weil das Baby mehr Beinfreiheit hat und die Teile länger passen. Die Strampler von Joha sind unten offen, lassen sich aber über die Füße stülpen, wenn es kühler wird. Mega praktisch.

Zwei bis drei reichen, weil Strampler seltener komplett dreckig werden als Bodys.

5–7 Hosen

Auch hier: gerne unten offen. Das ist vor allem dann angenehm, wenn dein Baby viel in der Trage ist, weil die Beinchen dort angewinkelt sind und Hosen mit Fuß schnell spannen. Die Menge orientiert sich wieder an den Bodys – Hose und Body wechselst du meistens zusammen.

1 Overall oder Anzug für draußen

Mehr brauchst du nicht. Ein warmer Einteiler über die normale Kleidung, dazu Mütze und Söckchen, und ihr seid für den Spaziergang fertig. Achte darauf, dass er groß genug ist, um noch etwas darunterzuziehen.

1–2 Mützchen aus Wolle oder Wolle/Seide

Neugeborene verlieren einen großen Teil ihrer Wärme über den Kopf, weil der im Verhältnis zum Körper so groß ist. Ein dünnes Mützchen gehört deshalb in den ersten Wochen fast immer dazu, Egal ob drinnen wie draußen oder warm und kalt. Zwei Stück, damit eine in der Wäsche sein kann.

2–3 Paar Söckchen oder Booties

Füße werden bei Babys als Erstes kalt. Booties aus Wolle rutschen weniger als klassische Söckchen und lassen sich auch über einen Strampler mit offenem Fuß ziehen.

Eine leichte Strickdecke oder ein Pucksack

Für den Kinderwagen, für die Trage, für das Sofa. Eine leichte Decke aus Wolle ist vielseitiger als eine dicke. Du kannst sie doppelt legen, wenn es kalt ist, und einfach, wenn es mild ist. Ein Pucksack ist die Alternative, wenn dein Baby das enge Gefühl mag.

Spucktücher und Mulltücher

Von denen kannst du kaum zu viele haben. Sie liegen auf deiner Schulter, unter dem Kopf, über dem Wickelbereich, dienen als Sonnenschutz am Kinderwagen und als Spielzeug, sobald dein Baby greifen kann. Diese eine Kategorie ist die, bei der ich nicht sparen würde.

Was ich bewusst weglasse

Schühchen für Neugeborene, Handschuhe in Größe 50, Kleidchen mit Knöpfen am Rücken, alles mit Kapuze für die Autositz-Zeit. Sieht auf Fotos gut aus, wird im Alltag nicht getragen.

Und: Kauf nicht zu viel in Größe 50. Viele Babys wachsen da innerhalb weniger Wochen heraus, manche passen von Anfang an in 56/62. Ein Grundstock in 50, der Rest eine Nummer größer – das hat bei mir beide Male besser funktioniert. Die genauen Maße findest du in unserer Größentabelle.

Weniger, aber dafür die richtigen Teile

Das ist am Ende mein ganzer Rat. Ein paar gute Basics, die zusammenpassen, sich schnell an- und ausziehen lassen und die Wäsche überstehen, bringen dir mehr als ein voller Schrank.

Alle Teile aus dieser Liste findest du bei uns in der Kategorie Baby Must-Haves / Erstausstattung – sorgfältig ausgewählt, in natürlichen Materialien und ruhigen Farben. Und wenn du unsicher bist, welche Größe die richtige ist, schreib mir einfach. ❤️

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